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Spuren auf dem Albuch

 

A

Adelgotzweiler

Argotzweiler

"Siedlung des Adelgotz"

Topographische Karte 1:25 000 des Landesvermessungsamtes Baden Württemberg, 7. Auflage 1994

Nr. 7326 - Heidenheim an der Brenz

Planquadrat 75/95

Weiler w Steinheim unter dem Namen "Weiler

"... dazu kommen im Laufe des 8. und 9. Jahrhunderts eine Anzahl von "...weiler-Orten", sowie Siedlungen mit den Grundwörtern "-berg" und "-sohl".

Mehrere Orte der Ausbauzeit sind wohl nach Angehörigen der alemannischen Herzogsfamilie benannt. Beispiel: "Geroldsweiler war benannt nach dem Bayernpräfekten Gerold (+799), einem Urenkel Huochings. In Itzelberg steckt der Name Utzilo (Ulrich), den ein Bruder Gerolds trug."

Urkundlich belegt:

1450 "... unter den Weiden, die Stephan Dachs verliehen wurden."

1463 "Item der abbte zu Königsprunn hat das holtzmahd zu Adelgotzwyler ...". „Item Hanns Mair von Steinhaim hat die Holtzmade genannt Kolgründt by dem Hohenperg, die auch zu dem Adelgotzweyler gehört ...“

1492/94 "... die möder zu Adelgotzwyler vast mit holtz verwachsen."

1844 Flurname "Weiler"

 

Unterhalb dem heutigen "Weiler" zieht sich das Hirschtal nach Steinheim mit dem hochaufragenden Hirschfelsen. Bei diesem Foto handelt es sich um eine frühe Fotomontage: die Personen wurden eingefügt, jedoch stimmen die Proportionen nicht.

Aquileia

Römisches Kastell. im jetzigen Heidenheim in der Talenge zwischen Totenberg und Ottilienberg.

Unter Kaiser Vespasian 69-79 n. Chr. erfolgte wahrscheinlich die Vorverlegung der Kastellinie von der Donau auf die schwäbische Alb.

Römische Zeit in Heidenheim (80 - 350 n. Chr.)

Zwischen 89 und 96 n. Chr. rückten römische Truppen in die von Toten- und Ottilienberg flankierte Enge des Brenztales ein zur Sicherung des im Bau befindlichen Limes. Hier wurde das große, steinmauerumringte Kastell Aquileia für die Reiter der "Ala II Flavia milliaria pia fidelis Domitiana" gebaut. Aquileia lag im Nordwesten der römischen Provincia Raetia, am Alb-Limes Gomadingen - Donnstetten - Urspring/Ad Lunam - (Schalkstetten - Söhnstetten - Stockheim - Sontheim) - Heidenheim/Aquileia - Oberdorf am Ipf/Opie.

Um die Mitte des 2. Jahrhunderts n. Chr. wurde eine Verbindungsstraße vom Rhein zur Donau ausgebaut, die über Cannstatt durchs Filstal und die Messelsteige auf die Alb heraufführte (heute "der Alte Postweg" genannt) ... und über Aquileia nach Faimingen an der Donau verlief.

Der große Alemannensturm von 259 scheint die römische Siedlung in Heidenheim entvölkert, aber nicht zerstört zu haben. Es scheint, dass keines der römischen Gebäude im Brand untergegangen ist. Ein Münzhortfund, der ehestens um 350 in den Boden kam, schafft der Möglichkeit Raum, Heidenheim-Aquileia könnte, wenn auch in einem sicher bescheidenen Maße, bis weit ins 4. Jahrhundert römisch besiedelt geblieben sein.

Erst im 5. Jahrhundert wurden Alemannen im Brenztal sesshaft und bestatteten ihre Toten auch in Ruinen der zu dieser Zeit nun verlassenen und zerfallenen Römersiedlung

Aufhausen

abgegangene Siedlung bei Küpfendorf, die Lage ist nicht bekannt.

Topographische Karte 1:25 000 des Landesvermessungsamtes Baden Württemberg, 7. Auflage 1994

Nr. 7326 - Heidenheim an der Brenz

Vermutlich in der Nähe des Wellesbergs und derGrabhügel im Planquadrat 80/91

Urkundlich belegt:

1143 "...in locis ... Ufhusen..." - unter den Gütern des Klosters Anhausen wohl schon seit 1125 oder gar seit 1113 -

1471 "... Uffhausen, underthalb Kirpfendorff gelegen." Küpfendorf ist zu dieser Zeit abgegangen.