Man
könnte streiten ob die Wallanlagen aus der frühen Eisenzeit stammen oder
doch schon in der Bronzezeit angelegt wurden. Fest steht, dass
grundlegende moderne Grabungen nicht stattgefunden haben, aber (Zufalls-)Funde
in der Nähe der Wälle weisen auf bronzezeitliche Besiedelung hin. Alle
drei Wälle haben eines gemeinsam: sie liegen auf vorspringenden
Bergspornen, ja, sie riegeln diese ab und sie grenzen das Gebiet des
Albuch ein.
Ein
Wall, die „Teufelsmauer“, liegt im Norden auf dem Mittelberg nahe
Lauterburg hoch über den Quellen der Lauter. Ein Wall liegt im Osten,
allerdings auf der Ostseite des Kochertals, hoch über den Quellen des
Weißen Kocher, auf dem Berg der Kocherburg, und der dritte Wall riegelt im
Süden den südlichen Bergsporn des Buigen, den Umlaufberg der Brenz im
Eselsburger Tal, ab.
Alle
drei Wanderungen bieten eine Fülle landschaftlicher Eindrücke, botanischer
Seltenheiten und wenn man Glück hat eine Fülle heimischer Tierwelt. Für
alle drei Wanderungen ist das Frühjahr, die Monate März, April und Mai die
optimale Zeit – auch weil später die Wege teilweise verwachsen und die
Ausblicke durch das dichte Blätterdach des Laubwaldes verdeckt sind.
Und nun begeben wir uns
auf die drei Wanderungen:
