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Spuren auf dem Albuch

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O

Oberkochen

Oberkochen gehörte bis zur napoleonischen Neueinteilung des Landes zur Hälfte zum Kloster Königsbronn.

Urkundlich belegt:

1240 gehörte der Ort den Dillinger Grafen, die 1240 die eine Hälfte dem Kloster Ellwangen schenkten.

1341 kauft der Königsbronner Abt von Ulrich von Roden 2 Sölden in Oberkochen.

1358 erwirbt der Abt Güter und Rechte aus dem Heiratsgut der Adelheid von Schwabsberg, die sie ihrem Gemahl Otto von Kaltenburg zugebracht hatte.

1358 mit dem Erwerb des Maierhofes hat das Kloster auch alle Gerichtsbarkeit auf seinen Gütern erworben.

1363 kommen Güter ... am Wollenberg, zu Seegarten und im Gaintal an das Kloster Königsbronn.

Der Kirchensatz und die Zehnten gingen an die Ellwanger Probstei .

1553 ist das Ende des katholischen Klosters in Königsbronn.

1582 ließ Herzog Ludwig für seine Untertanen in Oberkochen auf Königsbronnischem Grund und Boden eine neue Kirche und ein Schulhaus erbauen und einen evangelischen Kirchendiener dorthin verordnen.

Ostheim

Namensdeutung siehe "Nordheim".

Topographische Karte 1:25 000 des Landesvermessungsamtes Baden Württemberg, 7. Auflage 1994

Nr. 7326 - Heidenheim an der Brenz

Planquadrat 78/95,

Südöstlich des alten Ortskerns von Steinheim (Ostheim) liegt ein ausgedehntes alemannisches Gräberfeld einer durchschnittlich wohlhabenden Bevölkerung, belegt mindestens seit dem Ende des 6. Jhdts.

Ehemals selbständige Siedlung ö von Steinheim, am Fuß des Klosterberges, heute in Steinheim aufgegangen.

Urkundlich belegt:

1471: "... zu osthaim im marcktrecht (von Steinheim) gelegen.

Ottmannsweiler

auch "Othmansweiler", "Utzemannsweiler" oder "Authmans weyler"

Der Weiler lag im Tiefental, beim Hubertusbrunnen auf Gemarkung Oberkochen.

Der Name ist von Utzeman, Utzo, Utzilo = Ulrich abgeleitet. Auch hier ist der Namensgeber ein Mitglied der alemannischen Herzogsfamilie um die Gemahlin Karls des Großen, der Königin Hildegard.

Urkundlich belegt:

Unter den Weilern, die König Albrecht I. 1302 mit dem Herwartstein erwirbt und dem Kloster Königsbronn überträgt wird Utzemansweiler genannt. Das Lagerbuch von

1471 verzeichnet eine Holzmark zu "Ormanssweiler" bei 40 Jauchert groß (siehe "Joch" unter Gnannenweiler).

 

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