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Spuren auf dem Albuch

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G

Gaisbühl

"Ziegenhügel"

Abgegangener Hof am Gaisbühl, s. Steinheim, genaue Lage ist nicht bekannt.

Urkundlich belegt:

ein anderes Lehen gehört dem heiligen Stephan (der Kirche in Sontheim) und ein weiteres Lehen ist durch Rodung in den Waldungen des Klosters am Geisbühl gewonnen und 1534 erblich verliehen worden.

1537/38 "... Gayßpihell"

Geroldsweiler

"Siedlung des Gerolt"

Wüstung nw von Steinheim

auch Geressweyler oder Geradtzweiler

abgegangener Weiler nw Steinheim

"... dazu kommen im Laufe des 8. und 9. Jahrhundert eine Anzahl von "...weiler-Orten", sowie Siedlungen mit den Grundwörtern "-berg" und "-sohl".

Mehrere Orte der Ausbauzeit sind wohl nach Angehörigen der alemannischen Herzogsfamilie benannt (Beispiel: Geroldsweiler war benannt nach dem Bayernpräfekten Gerold (+799), einem Urenkel Huochings. In Itzelberg steckt der Name Utzilo (Ulrich), den ein Bruder Gerolds trug.)

Urkundlich belegt:

1471 „... zu Geroltzwiler"

1490 „... Gernotzweiler"

1844 Geroldsweiler (Flurname)

Gnannenweiler

Topographische Karte 1:25 000 des Landesvermessungsamtes Baden Württemberg, 6. Auflage 1994

Nr. 7226 -Oberkochen

Planquadrat 73/96

a) "Siedlung des Gnanno" ... ist ein Beiname, der gebildet ist aus mhd genanne "desselben Namens".

b) bezogen auf das Gnannental bzw. durch die Kloster(neu)gründung: "nanus" ist im Lateinischen "der Zwerg".

Siedlung westl. von Steinheim

Das ursprüngliche Gnannenweiler (der ursprüngliche Name ist nicht bekannt - am "alten Zigeunerweg" gelegen) ist vermutlich mit der Pest um 1350 abgegangen.

Zwei Orte in unmittelbarer Nähe des heutigen Gnannenweiler mögen vor der Pest (1350) bestanden haben: Das „Klösterle“, zwei Höfe, der „Alte und der neuere Hochberg“ - ursprünglich eine Prämonstratenser-Niederlassung - und ein nicht bekannter Ort direkt am „Zigeunerweg“.

Urkundlich belegt:

1463 ...die Inhaber von Gnannenweiler tragen von der Herrschaft (Hellenstein) noch die Weide Gräfingrund, "des Lippen Waidlin" genannt, sowie eine dem Kloster Anhausen gehörige Weide von etwa 30 Jauchert erblich zu Lehen und zinsen davon den beiden Grundherren.

(1 Jauchert = 1 Joch, das war ein Feldstück, das an einem Tag mit einem Ochsengespann umgepflügt werden konnte - ca. 5000 qm).

Um 1450 verleiht Abt Hildebrand vom Kloster Königsbronn dem Jäger Stephan Dachs "Gnannenweiler die hofstat, es sey verwachsen oder nit".

1471 "... ein holtzmarck genannt Gnannenweiler"

1486 verleiht Abt Johannes vom Kloster Königsbronn dem Hans Dachs des Klosters Öden und Güter ... Auch Gnannenweiler war, wie Neuselhalden, eine Sommerweide.

1490 "... ein holtz marck genant Gnanenweyler"

1535 "... hatt der Inhaber Ennderis Bader selig ... ain Wohnhaus, Schuren und annders allhin gepawen, allda angefangen die Wälld und Hölltzer zum thail abzuthreiben ... auszustocken und einträgliche Pawgüetter daselbsten zuemachen. Auch hat er allda ein Schäfferey uffgericht. ... hatt sein hünderlassene Wittib ... dieses Guat iren khündern auch erblichen zukhauffen geben, die habens zue 3 Guetern zertheillt."

1588 werden wieder 3 Höfe im Lagerbuch verzeichnet: Diese Wayd haben ihre Voreltern alle Jar mit weyründern auff widerverckhauffen beschlagen, allein ein schlechte Hütten, darinnen sie den Sommer gewohnet, dasselbsten gehapt, und seindt auff den herpst allwegen, wann sie die Ründern abgeschlagen, widerumb gehn Steinheim zu iren Haushaltungen gezogen."

Gnannenweiler ist die Filiale der Pfarrei Steinheim, doch zieht das Kloster Königsbronn alle Zehnten ein.

1692 "... Gnannenweyler die drey höf..."

Gräfingrund

"Grund der Gräfin - graevinne (mhd)"

Abgegangener Hof w von Steinheim, nw von Neuselhalden

Urkundlich belegt:

1463: "... Weilerstett auf dem Alpuch ... Greffengrund ..."

Die Inhaber von Gnannenweiler tragen von der Herrschaft noch die Weide Gräfingrund, "des Lippen Waidlin" genannt.

1492/94: "... weyler/ ain holtzmad auf dem Albuch, genannt Gräfingrundt.

1580: "... Gravingrundt"

Flurname in topogr. Karte 7326: Gräfingrund

 

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