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Spuren auf dem Albuch

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B

Babenschwang

Barenschwang

Abgegangene Siedlung nördlich Gnannenweiler

In der Landkreisbeschreibung 1999, Band I, Seite 163 als Wüstungsnamen erwähnt.

Urkundlich belegt:

Angeblich 1143 (vielleicht identisch mit Babenwanc? siehe Banwang sö Irmannsweiler)

Flurname: Bernswang

 

Banwang

"Babos Weideland"

abgegangene Siedlung nördlich von Steinheim, sö von Irmannsweiler

Urkundlich belegt:

1143 "... in locis ... Babenwanc" - unter den Gütern des Klosters Anhausen wohl schon seit 1125 oder gar seit 1113 -

1870 Flurname Banwang

 

Bartholomä

(im 15. Jhdt. Laubenhart genannt)

ist ein Ort, der an den alten Römerstraßen Aalen - Weiherwiesen - Urspring und Oberböbingen - Urspring liegt, sowie an der alten Nord-Süd-Verbindung (heute "alter Zigeunerweg" genannt), die einerseits von Bargau, die Bargauer Steige herauf, andererseits von Böbingen über die Lauterburg und von Aalen-Essingen herauf nach Sontheim im Stubental (Burg Michelstein) und Söhnstetten weiter in den Donauraum führte.

 

Baumgarten

1535/40 wurde der Hof Baumgarten, südlich vom Stürzelhof im Wald Pfaffenberg angelegt. Dazu gehörte auch Spichtensohl.

 

Berchtenbühl

abgegangener Hof nw Steinheim

Mehrere Orte der Ausbauzeit sind wohl nach Angehörigen der alemannischen Herzogsfamilie benannt. Dieser Ortsname kann auf die Pfalzgrafen der "Bertholdsippe" hinweisen, die wie die "Adalbertsippe" auf den Alemannenherzog Gotefried (gest. 709) zurückreicht. Zur "Bertholdsippe" gehört auch Pfalzgraf Erchanger (909-917 auf der Diepoldsburg bei Owen bzw. bei Erkenbrechtsweiler), dessen Name in Erkenbrechtsberg manifestiert sein könnte. Berchtenbühl und Erkenbrechtsberg können beieinander am "Alten Zigeunerweg" (Bärenweiler und Zigeunerhülben) vermutet werden.

Urkundlich belegt:

1126 wird das Prämonstratenserstift Roggenburg - pré montré, pratum monstratum - nach verschärfter Regel des Augustinus (zwischen Weissenhorn und Krumbach) gegründet. Zu dessen Ausstattung gehören von denen von Stubersheim/Albeck die Höfe Hohenberg, Felgenhof, Entzenwiese, sowie der "Alte Hohenberg" und der Berchtenbühl.

1171 hält sich Kaiser Friedrich Barbarossa in Giengen auf und regelt die Kloster-(Um-) Gründung in ein Augustiner-Chorherrenstift in Herbrechtingen. (Ursprünglich Kloster von Abt Fulrad von St. Denis bei Paris im Jahre 774, zuvor Veranuszelle) Beteiligt sind bei der Neugründung.... der Probst des Prämonstratenserstifts Roggenburg.

1368 erwirbt Abt Heinrich Berchtenbühl für das Kloster Königsbronn vom Stift Roggenburg.

1486 verleiht Abt Johann von Kloster Königsbronn des Klosters Öden und Güter ... die Hofstatt „Gnannenweyller“ , des „Cuntzen Wiese“, den „unteren und oberen Berchtengrund“, den „Trieb über die Gaiswiese“ und „das Buch zum Sohl im Rod“ erblich als Weide.

Bibersohl

a) Bibersohl ist die (Siedlung) am morastigen Bibersee (sol, sul = sumpfige Stelle, Suhle).

b) Es ist jedoch anzunehmen, dass dort das Wasseraufkommen für Biber nicht ausreichend war. Der Sprachgebrauch war im Hochmittelalter auch lateinisch. Der Wortstamm weist im Lateinischen lediglich auf große Feuchtigkeit hin, wodurch ohne Zweifel auch der Biber seinen Namen erhalten hat.

"... dazu kommen im Laufe des 8. und 9. Jahrhunderts eine Anzahl von "...weiler-Orten", sowie Siedlungen mit den Grundwörtern "-berg" und "-sohl".

 

Bibersohl gehört ursprünglich zur Herrschaft Herwartstein und damit vermutlich zum Besitz der Salier und gelangt erst mit der Salierin Agnes (+1143) als Heiratsgut an die frühen Staufer.

Urkundlich belegt: (siehe auch unter Herwartstein)

nach 1258 trägt Ulrich II. von Helfenstein Herwartstein mit Bibersohl zu Lehen von den "Kärnten-Herzögen".

1302 kauft König Albrecht Bibersohl mit Herwartstein von Graf Ulrich III. von Helfenstein und überträgt diesen Besitz dem Kloster Königsbronn.

1482 verleiht Abt Johannes "die Waide Bibersol" an Hans Gerst von Weissenhorn (den Schwager des Jägers Stephan Dachs).

1511 wird das benachbarte "des Gotzhawss waid und holtz zu Hohen Sol" dem Inhaber von Bibersohl erblich übertragen und gehört damit zu Bibersohl.

1540 rodet der Inhaber Michael Daur, legt Äcker an, erstellt Gebäude und eine Schäferei. Der Hof untersteht dem Kloster Königsbronn, der Hof ist Filiale der Pfarrei Steinheim. Es sollen sich dort noch Reste einer Kapelle befinden.

1605 kauft Herzog Ulrich von Württemberg von Konrad Daur, Bürger zu Heidenheim, den Hof zu „Hohen- und Niedern Bibersohl“

Breitensohl

1479 überträgt Abt Johannes den Eisenschmieden Hans und Jörg Weinhart die dortige Eisenschmiede ... mit Äckern, Mühlgarten, Wiesenmahd sowie das Mahd zu Breitensohl.

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