Zusammenfassung der
Untersuchungsergebnisse
der drei Schöpfungsberichte
Das Weltbild der Altsteinzeit scheint stark vom „Herrscher der materiellen
Welt“ (des Chaos), von Jaldabaoth, beeinflusst zu sein.
So kann die Statuette des Löwenmenschen ein Kultussymbol für den
zweigeschlechtlichen Herrscher der materiellen Welt, des Jaldabaoth,
gewesen sein., wie die Venus von Willendorf ein Kultussymbol des
„Urweiblichen“. Diese „Venus“ war aber wohl ein Kultussymbol aus der Sicht
des „Jaldabaoth“, des Herrschers der materiellen Welt, des „blinden
Gottes“: denn er hat „ihr Gesicht nicht gesehen“. Auch der Phallus aus dem
Hohlen Stein im Achtal bei Blaubeuren kann als ein Kultussymbol für die
männlichen Kräfte angeschaut werden und zwar der Kräfte der „Herrscher der
materiellen Welt“ (kommt, lasst uns unseren Samen in sie stoßen).
Lilith oder Pronoia (Verstand) hat direkt mit der Eva, der Mutter unseres
Menschengeschlechtes, nichts zu tun. Sie ist die weibliche
„Verstandeskraft“ aus der Finsternis (aus dem Chaos), die sich in die Erde
für den Menschen aus Liebe opfert, damit der Mensch überhaupt in der Lage
ist auf der Erde eine Entwicklung durchzumachen. Das männliche Pendant ist
Sabaoth, ebenfalls aus der Finsternis, der durch sein Erkennen der
Lichtwelt weltenschöpferisch tätig werden und in die
Menschheitsentwicklung positiv und aktiv eingreifen kann.
Ich betone nochmal: Diese Aussagen sind die Ergebnisse meiner
Untersuchungen der angegebenen Texte. Sie sollen und dürfen nicht auf die
theologische Goldwaage gelegt werden. Dazu müssten viele weitreichendere
Prüfungen verschiedenster Gesichtspunkte unternommen werden.
Im Frühjahr 2007
Adalbert Feiler
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