Es hat den Anschein, dass der Albuch,
römisches Fiskalland, an das merowingische Königshaus, dann an das
alemannische Herzogshaus (Gotefried) und schließlich an das karolingische
Königshaus gelangte. Dabei spielte die Heirat Karls des Großen mit der
alemannischen Herzogstochter Hildegard eine entscheidende Rolle. Im
Erbgang wurden die Güter weitergegeben unter Personen, die
Rechtsnachfolger der Karolinger und des alemannischen Herzogshauses und
dadurch untereinander verwandt waren. Die einzige Ausnahme scheint der
Herrschaftsbereich des Herwartstein zu sein: Hier ist längere Zeit
eine Erblinie der salischen Kaiser (Gisela) zu vermuten.
Die wichtigsten Geschlechter, die Güter auf
dem Albuch besaßen, sind nachstehend aufgeführt.
Es sind dies die "Adalbertsippe" mit den Verwandten des Hauses
Stubersheim-Ravenstein-Albeck, das Haus Achalm, wie das Haus
Böbingen-Michelstein-Tapfheim und natürlich die Staufer mit der
kurzen Linie der Pfalzgrafen und den Herren von Oettingen.
Auch die Dillinger (Hupaldinger) im Südosten und die Sippe der
Alaholfs um Aalen spielten eine gewisse Rolle.
Dazu kamen die Klöster: Anhausen, von
den Pfalzgrafen gestiftet; Herbrechtingen, ein Zweigkloster der
Abtei Saint Denis bei Paris, gefördert von Karl d. Gr.; Roggenburg,
eine Prämonstratenser-Stiftung, an der die Stubersheimer beteiligt
waren; das Augustiner-Chorherrenstift in Steinheim, das von den
Albeckern stammte und schließlich die Gründung des
Zisterzienserklosters Königsbronn durch den Habsburger König Albrecht I,
in das Anfang des 14. Jahrhunderts das Steinheimer Chorherrenstift, als
Basis der Kloster-Tradition, mit großen Ländereien einfloß.
Patronatsrechte
(das Ulrichs-Patrozinium bezieht sich auf Bischof Ulrich von Augsburg
(923-973)) lagen lange für die Kirche St. Peter in Steinheim und
St. Ulrich in Heubach beim Augustiner-Hochstift in Augsburg. Und
später reichten Rechte der Stadt Ulm bis auf den Albuch.
Die Bertholdsippe
Gotefried (+709), Herzog der Alemannen
Huoching (+712)
Huochings Tochter Hiltburg vermählt mit
Graf Berchtold (724), vermutlich aus dem westfränkischen Raum.
Berchtold, Graf (776-811)
Berchtold, Graf (802-826)
Ruadolt (Rudolf), Pfalzgraf (854-857)
Berchtold, Pfalzgraf (892)
Berthold (+917), dessen Bruder
Erchanger, Pfalzgraf (914-917), der auf
der Diepoldsburg bei Owen saß,
Adalbert von Marchtal (+954)
Berthold, Herzog (+973)
Das Haus Achalm
Stammeltern sind Luitold v. Mömpelgard
(1000), vermählt mit Willibirg von Wülflingen (bei Winterthur). Deren
Tochter Adelheid von Wülflingen (+ nach 1052) ist vermählt mit Rudolf
von Achalm (1038-1052)
Die Herkunft des Luitold von Mömpelgard
läßt sich über Ita, der Tochter des Konrad, Herzog von Schwaben (983-997),
bis zu Reginlind (+958), der Gattin der Herzöge von Schwaben, Burchard I.
in erster Ehe, Hermann I. in zweiter Ehe, zurückverfolgen. Reginlind geht
wiederum zurück auf Ludwig d. Frommen (Kaiser, 814-840) und dessen Mutter
Hildegard, die Gattin Karls d.Großen. Hildegard ist die Nachfahrin des
Gotefried, Herzog der Alemannen (+709) über Huoching (+712).
Das Haus Stubersheim-Ravenstein
(gehört zur
sog. Adalbertsippe)
führt den Namen Adalbert als Leitnamen.
Bezeugt sind, nach Adalbert von Marchtal, Adalberte im 10. und 11. Jhdt.,
offenbar ein Zweig der Nachkommen der Bertholdsippe.
Adalbert
(Adalbert 1070-1090) dürfte der Vater der ersten Stubersheimer geheißen
haben. Den Namen Berengar hat dagegen die Mutter eingebracht.
Er weist in die Sippe Achalm-Mömpelgard. Stammvater
mütterlicherseits ist wohl der Sohn Berengar (+nach 1050) des Rudolf von
Achalm und der Adelheid von Wülflingen, der Tochter des Luitold von
Mömpelgard und der Willibirg von Wülflingen.
Als erste Herren von Stubersheim sind
bezeugt: Adalbert und Berengar von Stubersheim
(1092) und Adelheid (1089).
Adelheid (1089) ist vermählt mit dem
Pfalzgrafen Manegold (1070-1095) in Moropolis (das alte Heidenheim). Sie
bringt Güter auf dem Albuch in erheblichem Umfang aus karolingischem
Königsgut in diese Ehe ein..
Adalbert d. Ä. (1092),Bruder des Berengar
d. Ä., hat vier Kinder:
1104-1120 Adalbert v. Elchingen (-Ravenstein-Irzenberg)
Graf, vermählt mit Berta "von Boll" (+ v. 1142), der Tochter des
Staufers Friedrich I. Herzog von Schwaben (1079-1105)
Luitgard (1108)
Werner, Kleriker (1108)
Berenger "v. Arnegge - Albeck
(1107-1108), der die Albecker Linie eröffnet.
Berenger d. Ä. (1092), Bruder des Adalbert
d. Ä., hat drei Söhne:
Adalbert d.J. von Stubersheim (ca. 1130),
(dessen Urenkel Berenger von Ravenstein (1210-1216); Adalbert von
Ravenstein, Domherr zu Augsburg (1209) und Bischof von Trient
(1219-1223) bilden die Ravenstein-Linie weiter).
Berenger d.J.(ca. 1130), gibt die
Stubersheimer Linie weiter und
Eberhard von Stubersheim (ca. 1110),
führt die Helfensteiner Linie an.
Ulrich I., Graf von Helfenstein
(1207-1241), heiratet die Urenkelin des Adalbert d.J. aus der Ravensteiner
Linie. Deren Sohn Ulrich II. (1241-1290), Graf von Helfenstein (er
urkundet 1259 auf Ravenstein), vermählt sich mit Willibirg von Dillingen,
womit die Verbindung zu den Dillingern (Hupaldingern) vollzogen ist.
Das Haus Michelstein
(Böbingen-Tapfheim (Dapfen?)
Rudolf von Achalm (+ vor 1055) und Adelheid
von Wülflingen (+ nach 1052) scheinen die Voreltern zu sein.
Aus der Ehe der Tochter Willibirg (+ nach 1053) mit Werner III. von
Grüningen (+1065) wird eine Tochter geboren, die mit Rudolf von Tapfheim
vermählt ist. Rudolf von Tapfheim
ist der Stammvater des Hauses Michelstein.
1101- 1126 Reginhard von Michelstein
1115 Tiemo von Michelstein
1140 Konrad von Böbingen-Tapfheim
1266 Berkerus nobilis de Michillenstain
1346 Counrat von Bäbingen-Mychelstain,
Rechtsnachfolger der Grafen von Achalm.
1349 Haintze von Baeubingen und
Michelstain
Das Haus Albeck
Die Schwester Judith des Manegold (1003),
des "Duria-Grafen", heiratet in die Adalbertsippe, den Grafen Adalbert
(1000?). Der Enkel, Graf
Adalbert (1070-1090) ist vermählt mit einer Tochter des Beringer von
Achalm (+ ca. 1050). Dieser Graf
Adalbert ist der Stammvater der Stubersheimer wie auch derer von Albeck
Adalbert d. Ä. von Stubersheim (1092?) hat
vier Kinder:
Adalbert v. Elchingen (-Ravenstein-Irzenberg)
(1104-1120), Graf, vermählt mit Berta "von Boll" (+ v. 1142), der
Tochter des Staufers Friedrich I. Herzog von Schwaben (1079-1105)
Luitgard (1108)
Werner, Kleriker (1108)
Berenger "v. Arnegge" - Albeck
(1107-1108), der die Albecker Linie eröffnet - ist später Mönch in
Blaubeuren -
Die Söhne dieses Berenger sind
Aribo, Siboto, Berenger (1120-1150) und
Wittegow von Albeck
Die Söhne des Berenger (1120-1150) sind
Wittegow (1163-1190) und Berengar, Kanoniker (1190-1219), die Stifter des
Augustiner-Chorherrenstifts in Steinheim.
Mit der Urenkelin des Wittegow (1163-1190),
Adelheid (1267-1280), endet das Haus Albeck.
Ulrich III. von Helfenstein (1273-1315)
gewinnt das Erbe der Herren von Albeck und damit das
Augustiner-Chorherrenstift in Steinheim mit Zugehör.
Die Vogtei der Albeckischen Familienstiftung war im Erbgang an Adelheid
von Graisbach (der Enkelin der Adelheid von Albeck) gelangt, mit der sich
Ulrich III. vermählte. Sie bringt die Vogtei Steinheim als Mitgift in die
Ehe.
Das Haus Helfenstein und Hellenstein
Eberhard von Stubersheim (ca. 1110) - aus
der "Adalbertsippe" - führt die Helfensteiner Linie an.
Er erbaut die Burg Helfenstein über Geislingen, gegenüber der Burg
Spitzenberg.
Ludwig (1147-1200), der Enkel von Ludwig
von Sigmaringen, der von der Mutter Richinza von Zähringen die Burg
Spitzenberg erbt, heiratet in das Haus Helfenstein ein.
Friedrich I. Barbarossa, erhebt Ludwig in
den Grafenrang.
Um 1163 heiratet Wittegow von Albeck
(1163-1190) Berta von Helfenstein, die Güter in Steinheim in die Ehe
einbringt.
Ludwigs Söhne (1200) teilen das
Helfensteinische Hausgut.
Ulrich I. (1207-1241) übernimmt die
Herrschaft Helfenstein. Er heiratet die Erbtochter Adalberts von
Ravenstein (1186-1206). Damit erwirbt Ulrich I. Güter in ... Söhnstetten
und Heuchstetten. Er bringt auch die Vogtei Anhausen an sich.
Der Sohn des Ulrich I., Ulrich II.
(1241-1290), heiratet Willibirg von Dillingen, die Tochter des Hartmann
IV. von Dillingen. Nach dessen Tod (1258) zieht Ulrich II. die Vogtei
Herbrechtingen an sich. Von den "Kärnten-Herzögen" (siehe Herwartstein)
läßt er sich mit der Burg Herwartstein samt Zugehör belehnen und bringt
damit den Talpass Kocher/Brenz in seine Hand.
Durch Ulrichs II. zweite Heirat (1267)
mit der Tochter des Pfalzgrafen Rudolf von Tübingen kommt die Herrschaft
Blaubeuren an ihn und er ist dadurch einer der mächtigsten Herren in
Schwaben.
Ulrich III. (1273-1315) gewinnt das Erbe
der Herren von Albeck und damit das Augustiner-Chorherrenstift in
Steinheim mit Zugehör. Die Vogtei der Albeckischen Familienstiftung war
im Erbgang an Adelheid von Graisbach (der Enkelin der Adelheid von
Albeck) gelangt, mit der sich Ulrich III. vermählte. Sie bringt die
Vogtei Steinheim als Mitgift in die Ehe. Damit hält Ulrich III. die
Vogteien Anhausen, Herbrechtingen und Steinheim.
Die in Süddeutschland derzeit mächtigsten
Grafen, Graf Ulrich III. und Graf Eberhard von Wirtemberg sind 1286 in
Opposition zu König Rudolf von Habsburg.
König Rudolf unterwirft 1287 Graf
Eberhard und bezwingt im selben Jahr die Burg Herwartstein; er bricht
damit auch die Macht Ulrichs III.
Ulrich III. ist 1302 gezwungen,
Herwartein mit Zugehör an König Albrecht I. von Habsburg zur Ausstattung
des künftigen Klosters Königsbronn zu verkaufen.
Ab 1315 verwalten die Söhne Ulrichs III.,
Johann und Ulrich IV. die Güter im Brenztal.
Ab 1332 verwalten die Vettern Ulrich d.
Ä. und Ulrich d. J. gemeinsam die Familiengüter. Ihr Sinn steht nach
zentralen Plätzen des Brenztales, nach Giengen und Heidenheim. Diese
sind Reichsgut und werden von den Königen behandelt als seien sie ihr
persönliches Eigentum.
1343 treten die Grafen von Helfenstein in
die Dienste Ludwig des Bayern, der dafür Giengen und Heidenheim mit Burg
Hellenstein den Helfensteinern verpfändet.
König Karl IV. bestätigt 1351 den
Helfensteinern die Pfandschaft als Reichslehenschaft.
1356 wird das helfensteinische
Territorium geteilt. Die Herrschaft Brenztal fällt durch Losentscheid an
Ulrich d.J. mit Verwaltungsmittelpunkt Giengen.
Graf Ulrich d.J. bewirkt für Heidenheim
von König Karl IV. das Marktrecht.
1375 bestätigt König Karl IV. dem jungen
Helfensteiner Graf Johann seine Reichsstadt Giengen und dazu Heidenheim
mit der Burg Hellenstein.
1378 ist Giengen reichsunmittelbar und
damit unabhängig von den Helfensteinern.
Heidenheim wird 1378
Verwaltungsmittelpunkt der "Herrschaft". Die Helfensteiner übersiedeln
auf den Hellenstein.
1404 ist der Name "Herrschaft
Hellenstein" bezeugt.
Nach dem Tode Johanns (1444) teilen die
Söhne Konrad und Ulrich die Herrschaft Hellenstein: Blaubeuren fällt an
Konrad, Heidenheim fällt an Ulrich. Um die Gläubiger zufrieden zu
stellen, verkaufen beide gemeinsam ihre Zoll- und Geleitsrechte an die
Stadt Ulm.
Konrad verkauft 1447 die Herrschaft
Blaubeuren und 1448 verkauft Ulrich seine "Herrschaft das Brenztal" ...
die Seen zu Heidenheim, die Kastvogteien der Klöster Königsbronn,
Anhausen und Herbrechtingen ... an den Grafen von Württemberg.
Das Haus der Staufer
war einerseits eng mit der Familie
Luitolds von Mömpelgard verbunden. Die Staufer stammen damit letztlich
auch von Herzog Konrad (983-997) ab. (siehe Haus Achalm) Das Bindeglied
dürfte eine Heirat des Ries-(1030) und Pfalzgrafen (1053) Friedrich mit
der Tochter des Sundgaugrafen Otto (1003-1025) sein. Die gräflichen
Friedrich-Ahnherren lassen sich
im Riesgebiet und "Sualafeld" vermuten.
987-1027 Friedrich, Graf im Jagst- und
Kocherbereich, Riesgraf, Pfalzgraf, verheiratet mit einer Enkelin des
Konrad, König von Burgund (937-993).
1030-1053 Friedrich, Riesgraf und
Pfalzgraf, vermählt mit der Tochter des Sundgaugrafen Otto, Sohn des
Luitold von Mömpelgard und Willibirg von Wülflingen und vermutlich ein
zweites Mal mit einer Tochter des "Duria-Grafen" Manegold.
Friedrich von Büren (Wäschenbeuren),
Riesgraf (1053), vermählt mit Hildegard von Schlettstadt (1094).-.
Sieben Kinder sind dieser Ehe zuzurechnen. Daraus führen vier
eigenständige Linien weiter:
Ludwig, Pfalzgraf (1089-1103), führt zu
denen von Oettingen.
1079-1105 Friedrich I. Herzog von
Schwaben, vermählt mit Agnes aus dem Hause der salischen Kaiser, führt
die eigentliche "Staufer-Linie" weiter. Deren Tochter Berta "von Boll"
ist vermählt mit Adalbert von Elchingen (1104-1120) Graf, aus der Linie
Stubersheim-Ravenstein.
Adelheid(1094), vermählt mit Otto ist die
Mutter des Otto, Bischof von Bamberg, in dessen Lebenslauf das erste Mal
der Name "Albuoch" bezeugt ist. Die Eltern des Bischofs, Adelheid
und Otto, sollen in Heubach bestattet sein.
1070-1095 Manegold (d. Ä.) Pfalzgraf in
Moropolis, verheiratet mit Adelheid (1089) aus der Stubersheimer Linie,
führt die eigenständige Pfalzgrafenlinie fort
1105-1147 Friedrich II. Herzog von
Schwaben
1138-1152 Konrad II. Herzog von Schwaben
1152-1190 Friedrich I. König und Kaiser
(Barbarossa), vermählt in erster Ehe mit Adela von Vohburg (Giengen-Vohburg
1147-1153) - einer Hupaldingerin - und in zweiter Ehe mit Beatrix von
Burgund (1156-1184) aus der die Staufer-Dynastie weitergeführt wird
1191-1197 Heinrich VI. Kaiser
1212-1250 Friedrich II. Kaiser
1250-1254 Konrad IV. König. Dessen Gattin
Elisabeth von Bayern hat in der 2. Ehe mit Meinhard II. von Görz-Tirol
vier Kinder, die drei "Kärnten-Herzöge" und Elisabeth (1313), die
Gemahlin des Habsburger Königs Albrecht I. (1298-1308)
Konradin, gest.1268, Herzog von Schwaben,
ist der letzte Staufer.
Das Haus der Pfalzgrafen
hält neben dem Haus Stubersheim den
reichsten Besitz auf dem Albuch, der großenteils in die Anhauser
Klosterstiftung eingeht.
Der Besitz gruppiert sich vorwiegend um die
Feste Lauterburg und reicht bis an den Südrand des Albuch (Heuchlingen)
und schließt das alte Dorf Heidenheim mit Moropolis ein.
Der Sohn des Staufers Friedrich von Büren
und vermutlich dessen zweiter Frau, einer Tochter des "Duria-Grafen", ist
Manegold d. Ä. (1070-1095) Pfalzgraf in Moropolis, verheiratet mit
Adelheid (1089) aus dem Geschlecht der schwäbischen Adalberte (Haus
Stubersheim). Er führt die eigenständige Pfalzgrafenlinie an. Deren
Kinder sind
Manegold, Pfalzgraf (+ vor 1125)
Ulrich (1125- v. 1143)
Adalbert, Pfalzgraf von Lauterburg
(1125-1143)
Walter, Bischof von Augsburg
(1133-1153, +1154), Das Kirchenpatronat von Steinheim und Heubach
könnte auf ihn zurückzuführen sein.
Guta, Witwe Manegolds von Rohrdorf
Mit Pfalzgraf Adalbert von Lauterburg endet
diese Linie.
Das Haus Öttingen
Die Stammeltern sind Friedrich von Büren,
Riesgraf 1053, und Hildegard von Schlettstadt (+1094).
Von den sieben Kindern führt
Ludwig (1089), Pfalzgraf (1095-1103), zu
denen von Oettingen.
Ludwig von Westheim (+1112), dessen
Tochter ist vermählt mit
Konrad von Wallerstein (ca 1112-1147). Es
folgen Ludwig I. bis Ludwig III. von Öttingen (1220-1279)
Die Hupaldinger
Der Heilige Ulrich von Augsburg (923-+973)
stammt mütterlicherseits ab von der
Huoching-Nebi-Linie und ist damit verwandt mit Karl d. Gr. (768-814)
und Otto d. Gr. (936-+973). Väterlicherseits stammt er ab von der
Huoching-Hupald-Linie wie auch von der
Theutbald-Linie. Ulrichs Abstammung läßt
sich somit eindeutig auf Gotefried, den Herzog der Alemannen (+709)
zurückführen.
Aus der Manegold-Hupald-Linie stammen
Hupald I.(+ ca. 909)
Söhne des Hupald: Dietpald-Graf,
Ulrich-Bischof v. Augsburg (siehe oben) und
Manegold I., dessen Sohn
Hupald II. Graf (972-974), dessen Sohn
ist
Manegold II. "Duriagraf" (1003) (Langenau)
Hupald III. Graf, (+1074), er eröffnet
die Dillinger Linie
Hartmann, Graf von Dillingen und Langenau
(+1121)