In Lehm
gebettet
habe ich,
zertrümmert zwar,
die Zeiten überdauert.
Eineinviertel Weltenjahre,
fünfzehn Weltzeitalter,
lag ich
im Schoss der Höhle
im Urstromtal der Lone.
Mein Leib,
er ging den Gang
des Irdischen
in zweiunddreißigtausend Jahren,
doch nicht zur Gänze:
Aus Teilen,
gefunden und gefügt,
erstand ich wieder
aus den Resten.
Man nennt mich
Löwenmensch!
Geschaffen einst von Menschen,
die von Westen kamen,
als das Sternbild Zwillinge
das Zeitgeschehen lenkte,
aus dem Zahn
des mächtig großen Mammuts:
Aufrecht ist der Leib,
eine Elle hoch,
nicht verbunden
mit der Erdenschwere;
Ritzmale, sieben an der Zahl
am linken Oberarm;
Löwenköpfig die Gestalt,
erhaben blickend in die Weiten:
Zeitlos zu Aeonen
der Schöpfungstage dieser Erde,
zeitlich in die ferne Menschheitszukunft;
Janusköpfig das Empfinden.
Geboren bin ich
aus der Sternenweisheit,
der Kraft des Tierkreissternbilds Löwe:
So bin ich Luftgeschöpf der Sonne,
bin feurig tönend Wesen,
bin Künder von dem Weltenwort,
dem schaffenden,
das sich in aller Schöpfung offenbart,
von Weltenjahr zu Weltenjahr.