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Spuren auf dem Albuch

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33.000 Jahre v. Chr.

Vogelherdhöhle im Urstromtal der Lone

 

Der Bison

 

Zur Ausschnittvergrößerung Bison / Adalbert Feiler 17.06.2005

 

Kälte liegt über dem Land.

Frost friert das Wasser zu glasigem Eis.

Schluchten und Felsen mit Höhlen,

ein reißender Strom.

Muren vom Berge und Moore im Tal,

kniehoch die Heide und mannshoch der Wald,

nasskalt und dicht hängt der Nebel darin.

Menschen, in Felle gehüllt, ziehen dahin,

tragen die Zelte, die Habe mit sich,

hin zu dem Jagdgrund, dem nächsten.

 

In mystischer Tiefe der Höhle

bereitet der Priester die Zukunft des Volkes,

eingebunden in urferne Weisheit der Alten:

denn sie kennen den Lauf der Gestirne am Himmel,

denn sie wissen vom Licht der Kristalle,

denn sie sehen das geistige Urbild der Pflanzen

und das lebendige Strömen im Körper der Tiere.

 

Plastisch erschafft er sodann für die Jäger

- der Priester, der Künstler -

die kleinen Gestalten der Tiere

und er fügt geheimnisvolle

Zeichen der Seele dazu und spricht:

Mensch,

überwinde das pflanzliche Sein

überwinde den Bison

 das tierische Wesen in dir,

der Wille zum klaren Denken

sei Ziel deines Tuns!

 

 

 

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